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Der kleine Zwischenschritt, der Ihnen das Einschleifen erspart

ReFu-Wachsanprobe@ReproDent

Wie Sie mit einer patientenindividuellen Funktionsanprobe Okklusion, Bisslage und Eingliederungssicherheit messbar planbarer machen – besonders bei monolithischen Versorgungen. Sie kennen die Situation: Auf dem Modell wirkt alles stimmig, im Artikulator sitzt die Krone perfekt – und im Mund „kippt“ das Bild. Der Patient empfindet die Restauration als zu hoch, die Okklusion braucht Korrekturen, und aus einem kurzen Einsetztermin wird schnell ein zeitintensiver Nacharbeits-Block. Gerade bei vollanatomischen, monolithischen Restaurationen ist chairside Einschleifen nicht nur lästig, sondern auch wirtschaftlich und materialtechnisch unerquicklich. Genau hier setzt die ReFu Wachsanprobe von ReproDent an: ein intelligenter Zwischenschritt, der funktionelle Präzision direkt am Patienten absichert – bevor final gefertigt wird.

Warum passt es im Mund manchmal nicht „wie im Artikulator“?

Selbst bei sauberer Abformung/Scan, korrekter Kieferrelationsbestimmung und guter Planung bleibt die Praxis-Realität: Die dynamische Funktion im Patientenmund ist komplex. Weichgewebsführung, individuelle Kaubewegungen, minimale Abweichungen in Bisslage oder ein „anderes Zubeißen“ unter realen Bedingungen können zu Frühkontakten führen, die am Modell so nicht sichtbar waren. Das Ergebnis: mehr chairside Zeit, mehr Stress im Termin – und ein Patient, der sich fragt, warum „neu“ sich nicht sofort „richtig“ anfühlt.

Was ist die ReFu Wachsanprobe – und was macht sie so wirkungsvoll?

Die ReFu Wachsanprobe ist eine Funktionsanprobe mit einem speziellen Funktionswachs, die eine sehr präzise Bissregistrierung und Feinjustierung im Mund ermöglicht. Statt erst am fertigen Zahnersatz zu korrigieren, wird die Okklusion vorab patientenindividuell validiert und optimiert. Der Nutzen ist simpel: Was funktionell geprüft ist, muss später nicht mehr eingeschliffen werden.

Der Workflow: strukturiert, sicher, zahntechnisch durchdacht

Damit der Zwischenschritt in der Praxis schlank bleibt, ist die ReFu Wachsanprobe klar geführt:

  1. Gerüstbasis: Auf Basis Ihrer Abformung / Ihrer Daten fertigen wir ein graziles Kunststoffgerüst.
  2. Vollanatomisches Wax-up: Darauf wird die Restauration vollständig in ReFu-Wachs modelliert.
  3. Anprobe beim Patienten: Sie setzen die Wachsanprobe ein und prüfen Okklusion, Bisslage und Funktion nach einem festen Protokoll.
  4. Rücksendung ans Labor: Die funktionell geprüfte Wachsanprobe geht zurück zu uns.
  5. Digitalisierung & Finalisierung: Wir digitalisieren das Ergebnis, übernehmen die funktionellen Anpassungen und fertigen den finalen Zahnersatz auf dieser validierten Grundlage.

So wird aus „Korrektur am fertigen Werkstück“ ein planbarer Prozess mit deutlich höherer Eingliederungssicherheit.

Wann lohnt sich die ReFu Wachsanprobe besonders?

In der Praxis bewährt sich die ReFu Wachsanprobe vor allem dann, wenn Anpassungen später besonders aufwendig wären, z. B.:

  • monolithische / vollanatomische Restaurationen
  • komplexere okklusale Situationen (z.B. sensible Bisslage)
  • Patient*innen, bei denen chairside Korrekturen erfahrungsgemäß schwer vorhersehbar sind
  • wenn Sie wirtschaftlich planbare Einsetztermine brauchen (Zeitfenster, Team-Organisation, hoher Durchsatz)

Kleiner Zwischenschritt – große Wirkung

Die ReFu Wachsanprobe ist ein kleiner Zwischenschritt mit großer Wirkung: Sie verlagert funktionelle Korrekturen zeitlich nach vorn – und dorthin, wo sie am meisten Sinn ergeben: in den Mund Ihres Patienten, bevor final gefertigt wird. Das reduziert Nacharbeit, erhöht die Verlässlichkeit und macht Einsetztermine deutlich planbarer.

Wenn Sie künftig auf zeitintensives Einschleifen verzichten möchten, sprechen Sie uns gerne auf die ReFu Wachsanprobe an.

Ihr Torsten Federkeil